2020-2021: Als Bundesgesundheitsminister beschafft Spahn während der Corona-Pandemie Masken im Wert von bis zu 8 Milliarden Euro ohne reguläre Ausschreibungsverfahren.
Mai 2025: Spahn wird zum Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt, trotz bereits bekannter Vorwürfe.
Juni 2025: Der Sudhof-Bericht wird durch FragDenStaat.de veröffentlicht und belastet Spahn schwer. Am 25. Juni stellt sich Spahn den Fragen des Haushaltsausschusses.
Juli 2025: Neue Details aus ungeschwärzten Passagen des Berichts werden bekannt und verstärken die Kritik.
Spahn verteidigt sein Handeln mit den besonderen Umständen der Pandemie und behauptet, in Absprache mit dem Kabinett gehandelt zu haben. Er wirft der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof vor, nur "persönliche Bewertungen" abzugeben, und bezeichnet sie als "frühere Ampel-Staatssekretärin".
Trotz der schweren Vorwürfe und des enormen öffentlichen Drucks bleibt Spahn im Amt. Die CDU stellt sich schützend vor ihn, auch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hielt den belastenden Bericht zunächst unter Verschluss. Die Affäre wirft Fragen über die Fehlerkultur in der CDU und mögliche Auswirkungen auf Spahns politische Zukunft auf.